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Vor kurzem ist unsere 24. Saison hier im Yukon zu Ende gegangen. Das ist fast ein Vierteljahrhundert! Und ich glaube, wir können durchaus stolz darauf sein, was wir über 650 Jägern seit unser Gründung geboten haben. Herbst ist im Jagdberuf eine geschäftige und anspruchsvolle Zeit. Erst wenn die letzten Jäger auf ihrem Heimflug in die verschiedensten Länder sind, wenn die Pferde auf der Farm ihr Heu futtern, in Vorbereitung auf den Winter, und wenn nach Monaten in den Bergen unsere Jagdführer wieder zu Hause bei ihren Familien sind, dann ist es endlich Zeit für uns zu entspannen. Die Frage, die ich am häufigsten am Saisonende gestellt bekomme, ist „Was macht Ihr eigentlich zwischen Oktober und Juni?“ Also....Sobald eine Saison zu Ende geht, fängt bei uns die nächste an, und zwar mit dem Marketing für die Jagdreisen der kommenden Saison. Von unserem Haus aus hier im Yukon kümmern wir uns um alles selbst, ohne Reisebüros oder Jagdmessen und -ausstellungen. Unsere Marketingphilosophie fängt bei den vielen zufriedenen Jägern aus der letzten Saison an und endet damit, daß wir für ein Jahr im voraus, oder sogar länger, ausgebucht sind. Wir arbeiten sehr hart, um das umzusetzen: Anzeigen in Zeitschriften schalten, die Website regelmäßig aktualisieren, neue Broschüren erstellen, den jährlichen Newsletter verfassen, Kundenkarteien verwalten, Emails und Anrufe umgehend beantworten, und vieles mehr. – Natürlich haben wir auch etwas Zeit, um uns zu erholen. Dieses Jahr werden wir Ende Oktober das Napa Valley besuchen und dort am Marathon teilnehmen. (Joanne wird den vollen Marathon laufen und ich werde den Halb-Marathon absolvieren.) Und selbstverständlich stehen auch ein paar gute Napa Valley Weingute auf unserem Plan. Unsere Jäger erlebten in diesem Jahr einen warmen und nassen Herbst. Starker Rauch von einigen, entfernten Waldbränden machte die erste Schafjagd etwas schwieriger als sonst. Später im August und September waren Regen und Nebel die großen Herausforderungen. In der ganzen Saison war es wärmer als gewöhnlich, was wahrscheinlich der Grund für die verspätete Elchbrunft war. Aber trotz des Wetters konnten wir uns nicht über unsere Jagderfolge beklagen: 11 Dallschafe, 17 Karibus, 12 Elche, 1 Wolf und 1 Vielfraß. Jeder unserer 27 Jäger erlegte mindestens ein Tier. |
Steve Reisner war wieder mit uns auf der Jagd – dieses Mal mit seinem Sohn Ben. Die beiden erlegten einen 92,7 cm (36 ½“) Widder (mit abgebrochenen Stangen) und zwei prächtige Karibus, und das trotz des Rauchs. Auch unser Argentinischer Jagdfreund Guillermo Bolleta erlebte eine erfolgreich Jagd: er schoss einen Elch mit 160 cm (63“) Schaufelauslage und ein wunderbares Karibu. Guillermo berichtete uns sogar, dass er einen rekordträchtigen Grizzlybären in der Nähe seines Camps gesichtet hatte – jedoch keine Jagderlaubnis dafür besaß. John Avanzato vergeudete keine Zeit und schoß gleich am zweiten Tag der Saison einen prächtigen 98,4 cm (38 ¾“) Widder mit ausladendem Geweih. Magnus Karlson hatte bestimmt eine interessante Jagd mit seinem Elch mit 149,9 cm (59“) Schaufelauslage und einem rekordträchtigen Karibu mit Doppelschaufel. Allerdings stahl ein Grizzlybär später das Karibugeweih. Hoffentlich wird es nächstes Jahr irgendwo im dichten Weidendickicht auftauchen und kann nach Deutschland versendet werden. Auch Jagdneuling Bob LaNeve kann von einer aufregenden Jagd berichten. Er bestieg unzählige Berge mit schwierigem Terrain, bevor er einen 89,5 cm Widder schoß, der daraufhin tausende Meter in die Tiefe fiel. Als Bob den Widder endlich erreichte, bemerkte er dass ein Horn fehlte. Glücklicherweise gibt es einen sehr guten Tierpräparator in Whitehorse, der in der Lage sein wird, das Horn zu rekonstruieren. Ehepaar John and Bradie Simons erlegten im Herbst den größten Elch der Saison mit einer anmutigen Schaufelauslage von 172,7 cm (68“). Langjähriger Schafjäger und Jagdführer Jim Bernardin erlegte einen schönen 94,6 cm (37“) Widder (mit abgebrochenen Stangen) als auch ein Karibu, und das trotz seiner starken und lang anhaltenden Erkältung. Jeff Muratore hatte Glück und erlegte gleich am ersten Tag seiner Jagd, auf dem Weg zum eigentlichen Jagdcamp, einen 152,4 cm (60“) Elch, der 29 B&C (Bonnet & Crocket) Punkte wert ist. Nur einige Tage später schoß er zudem ein rekordträchtiges Karibu, dass über 432 B&C (Bonnet & Crocket) Punkte erzielen wird. Es ist eines der größten Karibus, das in unserem Jagdgebiet erlegt worden ist. |
Auch Ricky Allens Jagd war mit zwei Trophäen erfolgreich. Ricky erlegte ein 90,2 cm (35 ½“) Schaf und ein schönes Karibu. Er sah außerdem in der Nähe unseres Camps einen großen Grizzlybären, der sich seinen eigenen Karibubullen erlegt hatte. Dave Pagniano schoß einen prächtigen Elch mit einem Geweihumfang von 158,8 cm (62 ½“). Sein Schuss kam aus einem Marlin 450 Unterhebelgewehr. Bruce Todd kam wieder mit uns auf die Jagd. Seine Jagdreise führte ihn durch ein weites Gebiet, vom Oberlauf des Bonnet Plume Flusses bis zum Oberlauf des Snake River Flusses, bevor er einen wunderschönen 90,2 cm (35 ½“) Widder erlegte. Al Weinert schoß auf der letzen Jagd der Saison einen älteren 146,1 cm (57 ½“) Elch und ein sehr altes Karibu. Das Karibu hatte ein gebrochenes Gebiss und ein Auge fehlte. Wahrscheinliche Ursache: Brunftkämpfe. Jagdführer in der diesjährigen Saison waren: Chris Widrig – 24. Saison, Peter Jules – 4. Saison, Adam Van Bibber – 3. Saison, David Vey – 2. Saison, Darrell Peters – 2. Saison und Brady Lough – 1. Saison. Um die Pferde kümmerten sich Ryan Widrig and Thorin Loeks. Meine Frau Joanne Van Bibber-Widrig, und später Randy Grantham haben für unser leibliches Wohl im Basislager gesorgt. Joanne und Jan Klippert haben sich zudem bestens um unsere Gäste bei ihrer Ankunft in Whitehorse gekümmert. Zur Zeit planen wir mit voller Begeisterung unsere Jagdreisen für die Jahre 2010 bis 2012. Unsere wundervolle Wildnis hat sich seit 1986 so gut wie nicht verändert. Haben Sie Interesse an einer guten alten Jagd zu Pferd? Rufen Sie uns doch einfach an oder besuchen Sie uns auf unserer Website www.widrigoutfitters.com/german. Waidmanns Heil! |