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Es ist Oktober – und damit wieder einmal Zeit für unseren jährlichen Newsletter.
Unsere diesjährige 23. Saison war in vielerlei Hinsicht unser erfolgreichstes Jahr. Und Erfolg bedeutet für mich ein Lächeln auf den
Gesichtern unserer Jäger zu erblicken, aufregende Geschichten am Ende der Jagd zu hören, einen Blick auf die zahlreiche Trophäen, die für
den Heimtransport stolz aufgereiht werden, zu erhaschen, oder einen kräftigen Händedruck beim Verabschieden zu erhalten.
Pferde spielen eine wichtige Rolle auf unseren Jagdtouren. Wir haben 26 Reit- und Packpferde. Mehr als die Hälfte sind Fjorpferde (auch
bekannt als „Norweger“), eine der ältesten Rassen der Welt. Fjordpferde sind robuste Bergpferde, die wegen ihres freundlichen
Temperaments, ihrer Belastbarkeit, Widerstandskraft und Wetterunempfindlichkeit (was vor allem im Yukon manchmal wichtig sein kann) hoch
geschätzt werden.
Viele unserer Kunden haben keine oder kaum Reiterfahrung und sind oft angenehm überrascht, wie freundlich und pflegeleicht diese Tiere
sind.
Nur dank unserer Pferde ist es uns möglich, weite Jagdgebiete mit unseren Kunden zu durchqueren und so zu eigentlich unzugänglichen Orten
zu gelangen. Ohne Pferde wären wir nicht in der Lage, unsere Jagd auf unser ganzen Jagdterritorium auszuweiten, sondern müssten die Jagd
auf die Umgebung der Basislager oder der Flugzeug-Landestreifen beschränken.
Unsere Pferde ermöglichen es uns, auf eine Jagd zu gehen, bei der wir die Natur weitestgehend unberührt lassen, die aber dennoch unseren Kunden eine sehr gute Aussicht auf trophäenträchtiges Wild verspricht. Wer schon einmal durch unberührte Bergketten geritten ist, mit einer Reihe von Packpferden vorneweg, beladen mit Trophäen, die von einer erfolgreichen Jagd zeugen, weiß, dass dies ein unvergessliches, kaum zu übertreffendes Erlebnis ist. Wir sind davon überzeugt, dass eine Jagd zu Pferd nicht von einer Jagd zu Fuß oder gar mit Spezialfahrzeugen, Boot oder anderen benzinbetriebenen Maschinen übertroffen werden kann.
Trotz des ständigen Regens im August, waren 11 unserer 12 Dallschafjäger erfolgreich; die durchschnittliche Hornlänge der erlegten Tiere
war 93 cm.
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Die Elchjagd im September war von besonderem Erfolg gekrönt: 15 Jäger erlegten 14 Bullen mit einer durchschnittlichen Geweihweite von
155,5 cm (61,25’’). Drei Bullen waren rekordträchtig. Die überdurchschnittliche Geweihgröße bei Elchen und Karibu war höchstwahrscheinlich
ein Folge des nassen Wetters während der kritischen Zeit, als sich die Geweihe entwickelten. Neun beeindruckende Karibus wurden erlegt. In
diesem Herbst haben wir außerdem viele Grizzlybären gesichtet, und haben unsere Abschussquote mit 5 Bären erschöpft.
Javier Iriondo aus Mexiko erlegte einen Widder mit 98,5 cm (38 ¾’’) großen Hörnern und schoß damit mit das größte Dallschaf dieser
Jagdsaison. Sein Jagdgefährte Felipe Zambrano erlegte ebenfalls einen prächtigen Widder sowie einen großen Karibu.
Der größte Elch wurde von George Milford Haven aus England erlegt; 152 cm (60”) - mit riesigen Schaufeln, die 239 B&C Punkte (Boone and
Crocket) erzielten. George erlegte außerdem einen Karibu am ersten Tag seiner Jagd. Sein Jagdgefährte Charles Pearson erlegte einen 161 cm
(63 ½”) großen Elch.
Jason Lea schoss in diesem Herbst den größten Karibu und erzielte damit 408 B&C Punkte (Boone and Crocket). Auf seiner dritten Jagd mit
uns erlegte er außerdem einen prächtigen Widder, und das auf den schwierigen, zerfurchten Hängen des 2758 m (9048 ft) hohen Mt. Macdonalds.
Sein Jagdgefährte Jack Catron erlegte einen 91,5 cm (36“) großen Widder sowie einen weißen Wolf.
Wolfgang Straka as Österreich schoß den größten Grizzlybären – 226 cm (7 ft 5”) der Saison. Wolfgang erlegte auf seiner Jagd außerdem
ein Dallschaf.
Cliff und Sabine Price erlebten ebenfalls eine erfolgreiche Jagd und ritten mit einem riesigen, rekordträchtigen 171 cm (67 ¼”) großen
Elch sowie einem prächtigen Karibu zurück zum Bonnet Plume See.
Terry Stock ging zum ersten Mal in seinem Leben auf Schafsjagd und erlegte einen 95,9 cm (37 ¾”) großen Widder mit beeindruckenden
Hörnern. Später erlegte Terry sogar einen prächtigen Grizzlybären, der sich in Sichtweite unseres Goz Lake Basislagers aufhielt.
Dennis Wolter kam mit uns zum vierten Mal auf die Jagd und erlegte einen 164 cm (64 ½”) großen Elch sowie einen Wolf.
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Peter Johansson aus Schweden gab nicht auf, obwohl sein sämtliches Gepäck und sein Gewehr auf dem Air Canada Flug verloren gingen.
Seine Beharrlichkeit wurde mit einem älteren Dallschaf und einem Karibu mit beeindruckendem Geweih belohnt. Peter musste sich dafür
sämtliche Ausrüstung ausborgen: Sachen, Gewehr, Schlafsack, Regenkleidung – einfach alles!
Glenn und Paul Mcfadden waren auch wieder dabei und erlegten jeweils einen 152,5 cm (60”) bzw. 157 cm (61 ¾”) großen Elch. Die
Geweihschaufeln von Glenn’s rekordträchtigem Bullen waren mehr als 50,8 cm (20”) weit.
Cliff Coffman ging auf seine sechste Dallschafjagd und erlegte einen prächtigen 88,9 cm (35”) großen Widder an einem nebligen und
regnerischen Tag, als die meisten Jäger sich damit begnügten, sich am Lagerfeuer aufzuhalten.
Doug Miller erlebte einen abenteuerreichen Nachmittag, als er einen 213 cm großen (7 ft.) Grizzlybären schoß: der angeschossene Bär
versuchte, Doug anzugreifen und kam bis auf 10 m heran. Wir haben den Angriff auf Video – und es war in der Tat angsteinflößend. Noch am
gleichen Tag erlegte Doug außerdem einen 152,5 cm (60”) großen Elch.
Luca Brofferio aus Italien kam die Ehre zuteil, der älteste Schafsjäger zu sein. Sein Alter war für ihn kein Hindernis, als er einen 91,5
cm (36”) großen Widder am ersten Tag der Saison erlegte. Später schoss er außerdem einen 216 cm (7 ft 1”) großen Grizzlybären.
Unser gesamtes Team war wieder einmal großartig, egal ob Jagdführer, Köche, oder all die fleißigen Leute, die sich um Gepäck, Ausstattung
und Pferde kümmerten: Jimmy Johnny - 15. Saison, Leif Austad – 8. Saison, Chuck Choumont - 5. Saison, Peter Jules – 3. Saison, Adam Van
Bibber - 2. Saison und David Vey - 1. Saison. Ryan Widrig kümmerte sich um die Pferde. Um unser leibliches Wohl im Basislager haben sich
in kompetenter Weise meine Frau Joanne Van Bibber Widrig – und später, im September, Pat Austad gesorgt. Jan Klippert organisierte Gepäck
und Ausrüstung von Whitehorse aus und wurde dabei von meiner Frau Joanne unterstützt.
Für 2009 sind noch einige Plätze frei. Jetzt ist außerdem die Zeit, Plätze für 2010 und 2011 zu buchen. Sie können uns jederzeit anrufen
oder uns auf unserer Website besuchen: widrig.yk.ca
Waidmanns Heil!
Chris Widrig.
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